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Schützenhalle Oeventrop - Historie

Die Anfänge unserer Schützenhalle gehen zurück bis in das Jahr 1856. Aus alten Protokollen geht hervor, dass damals erstmalig ein Zelt angeschafft worden ist, um nicht mehr so von der Witterung abhängig zu sein. Das dazugehörige ca. 1270 qm große Grundstück wurde erst im Jahre 1865 zu einem Preis von 50 Talern käuflich erworben. Als in Oeventrop im Jahre 1899 die katholische Pfarrkirche gebaut wurde, wollten auch die Schützen nicht zurückstehen. So ging man an die Planung für eine eigene Schützenhalle. Im Jahre 1900 wurde die Halle aus Tannenpfosten hergestellt und nur an 2 Seiten mit Brettern verschalt. Zum Schützenplatz hin war sie also offen. Man ging zum Feiern vom Schützenplatz, unter das Hallendach, "auf den Hallenboden" und daher kommt der in ganz Oeventrop bekannte Begriff "... auf de Halle ...". Schon im Jahre 1902 erfolgte die Erweiterung durch die sogenannte "Trinkhalle". Feierte man bisher auf nacktem Lehmboden, wurde 1904 ein Beton-und Zementboden gebaut. Die erste Installation von elektrischem Licht erfolgte im Jahre 1909. Die Schützenhalle und der Schützenhof erstrahlten im Schein von 3 Bogenlampen und 17 Glühlampen. Erst 1939 wurde die Schützenhalle komplett mit Fachwerk-Außenwänden versehenen. An den Bau einer neuen Küche und eines Speiseraumes zur Straßenseite ging man dann im Jahre 1956 heran. Bereits 1962 wurde der Speiseraum und die Halle in Richtung Süden dann noch einmal wesentlich vergrößert. Als im Jahre 1987 Landesmittel und städtische Zuschüsse in beachtlicher Höhe zur Verfügung standen, wurde mit enormer Eigenleistung in Form von Arbeitsstunden und Eigenkapital ein Begegnungszentrum geschaffen, das den neuen vielfachen Anforderungen gerecht wurde. Die Küche wurde nochmals großzügiger gestaltet und für die Schießsportgruppe wurde in diesem Gebäude erstmals eine moderne und großräumige Schießanlage eingerichtet. Im Zusammenhang mit einem großräumigen Ausbau der anliegenden Verkehrsstraße entschloss man sich 1995, die im Süden der Schützenhalle gelegene "Stemannsche Wiese" zu kaufen. Neben nun ausreichend Platz für den traditionellen Zapfenstreich am Schützenfestsamstag (dieser wurde bis dahin aus Platzgründen auf dem Parkplatz bei der Feuerwehr abgehalten) konnte auch die Parkplatzkapazität rund um die Schützenhalle erheblich erweitert werden, so dass unsere Schützenhalle Jahr für Jahr für Großveranstaltungen mit bis zu 1200 Teilnehmern gerne genutzt wird.

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Vortrag von Gisbert Bette, gehalten am 1. September 2000, aus Anlaß der Jubiläumsfeier "100 Jahre Schützenhalle Oeventrop"

Sehr geehrte Festgäste, liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder. Wo, in der näheren und weiteren Umgebung, außer hier in Oeventrop, kennt man den Ausspruch: Wir feiern auf der Halle. Wir gehen auf die Halle. Vielleicht gelingt es mir im Laufe des Abends, vor allem unseren jüngeren Schützenbrüdern, diesen einmaligen Begriff zu erläutern. Bevor man aber auf die Halle gehen konnte, mußte eine gebaut werden und hierfür benötigte man einen Platz. Es ist nicht mehr nachprüfbar, wo und wie die ersten Schützenfeste gefeiert wurden. Wahrscheinlich fanden sie wechselweise auf einem der Bauernhöfe statt. Später war der Festplatz auf der Egge, dem heutigen Klosterwald. Auch auf Berens Wiese, dem ehemaligen Brauereigelände, wurde Schützenfest gefeiert. Dieser Platz hatte den besonderen Vorteil, dass auf kürzestem Wege für Getränkenachschub gesorgt werden konnte.

Damals, meine lieben Zuhörer, hatte man noch keine Wetterkommission und Fernsehwetterberichte waren ebenfalls unbekannt. Man verließ sich mehr auf die bekannten und manchmal auch bewährten, alten Bauernregeln. Doch wurden auch in früheren Jahren die Wolken geschoben; denn im Jahre 1856 wurde das erste Zelt angeschafft, um, wie der damalige Hauptmann Raulf protokollierte, nicht mehr so von der Witterung abhängig zu sein. Es wurde in der Gemeinde eine Sammlung durchgeführt, die 41 Taler einbrachte. Ein Taler entspricht ungeführ drei Mark. Die Waldberechtigten der Gemeinde stifteten Buchennutzholz und das restliche Geld lieh Josef Schütte, Dinschede, zu 5% Zinsen. Es wurden 670 Ellen Leinwand zu einem Preis von 59 Talern gekauft. Ein eigenes Zelt war nun vorhanden, aber ein eigenes Grundstück fehlte noch. Dieses wurde 1865 in einer Größe von 90 Ruten von Georg Kraas (Blechschöskes), Dinschede, zu einem Preis von 50 Talern gekauft. 90 Ruten sind nach den heutigen Flächenmaßen etwa 1270 qm oder ein halber Morgen. Um diesen Platz wurde eine Hainbuchenhecke angelegt und die Schützen hatten einen Schützenhof. Im Jahre 1871 wurden 30 Linden gepflanzt, die zum Teil noch heute hier stehen. Mittlerweile sind sie unter Naturschutz gestellt und bieten uns an Schützenfesttagen und an Sommerfesten kühle und schattige Plätzchen.

Nun zurück zum Zelt. Das 1856 angeschaffte wurde schon 1876 durch ein "ordentliches" Zelt ersetzt. Aber Zelt ist Zelt. Als die katholische Pfarrkirche 1899 gebaut worden war, wollten auch die Schützen nicht zurückstehen und etwas solides, eine Schützenhalle bauen. Sie wollten eine regelrechte Halle besitzen. Schon ein Jahr später wurde dieser Plan verwirklicht. Am 25. Mai 1900 wurde ein Bittgesuch um Bauerlaubnis an das Amt Freienohl gerichtet. Nachdem die Kreiswegebauverwaltung nichts zu monieren hatte, die wohllöbliche Polizeiverwaltung in Freienohl keine Bedenken äußerte, erteilte der Hochwohlgeborene, Königliche Landrat zu Arnsberg, am 12. Juni 1900, die Erlaubnis zum Bau einer Halle. Die Bausteuer betrug 6,00 Mark.

In dem Bauantrag steht unter anderem: Die Halle wird nur aus Tannenpfosten hergestellt und an zwei Seiten mit Brettern verschalt. Ein Fundament wird nicht geschaffen. Die Tannenpfosten kommen vielmehr auf Sandsteinen zu stehen.

1902 wurde die Halle bereits durch eine Trinkhalle erweitert. Diese wurde für 8251 Mark vom Bauunternehmer Kremer, Dinschede, in Richtung Pastorat an die Halle angebaut. Man ging zum Tanzen weiter auf die Halle. Für einen ordentlichen Fußboden war kein Geld mehr vorhanden. So feierte man eben auf Lehmboden. 1904 wurde dieser Boden durch einen Beton- und Zementboden ersetzt. Kostenpunkt 400 Mark, die vom damaligen Kriegerverein gegen Mietverrechnung geliehen wurden. Im Jahre 1909 kam die große Erleuchtung. Es wurde die Installation von elektrischem Licht beschlossen. Schützenhalle und Schützenhof erstrahlten im Schein von 3 Bogenlampen und 17 Glühlampen. Der Fortschritt war nicht mehr aufzuhalten. Jedoch durch den Ausbruch des ersten Weltkriegs und die anschließende Inflation der zwanziger Jahre konnten keine weitreichenden Änderungen und Umbauten an der Halle vorgenommen werden.

Erst 1939 bekam die Schützenhalle durch einen völligen Ausbau ihre heutige Gestalt. Bis dahin war sie zum Schützenhof hin offen und man konnte an der gesamten Längsseite auf den Tanzboden bzw. auf die Halle gehen. Durch das Anbringen einer Außenwand wurde gleichzeitig auf beiden Seiten eine erhöhte Fläche für Tische und Bänke angelegt. Von der Arbeit zeugen noch die beiden Holztafeln, die über den Eingangstüren angebracht sind. Über der rechten Tür steht geschrieben: Erbaut im Jahre 1899, dass alt und jung in Frohsinn hier erfreut sich, erweitert 1902, verschönt, vollendet einig fleißig Domini im Jahre 1939. Mit der Inschrift über der linken Tür werden die Volksgenossen aufgefordert, an dem Schützenhaus keinen Schaden anzurichten. Erwähnenswert ist noch, dass diese erweiterte Schützenhalle bei der feierlichen Einweihung am 08. Juli 1939 durch den damaligen Bürgermeister Aßmann den Namen Ruhrtalhalle erhielt. Dieser Name hat sich in der Bevölkerung allerdings nicht durchgesetzt. Es blieb bei der alten, bewährten Bezeichnung Schützenhalle oder einfach Halle und jeder wußte, was gemeint war. Der zweite Weltkrieg brachte das Vereinsleben vollständig zum Erliegen. Unsere Schützenhalle diente in den Kriegsjahren vielfach als Lagerraum. Gegen Ende des Krieges waren schwere Maschinen der Reichsbahn - Direktion Essen eingelagert. Hierdurch hatte besonders der Hallenboden stark gelitten. Durch Sprengungen an der Dinscheder Brücke in den letzten Kriegstagen wurde sie auch indirekt in das Kriegsgeschehen mit einbezogen und stark beschädigt. Es sollte aber noch härter kommen: Die Schützengesellschaft wurde durch die britische Militärregierung aufgelöst und ihr Vermögen beschlagnahmt. Ihr Vermögen bestand aus der Schützenhalle. Hierfür wurde ein Treuhänder eingesetzt. Dies war für die Jahre 1945 - 1947 mein Vater Johannes Bette und von 1947 - 1951 der damalige Brudermeister Wilhelm Schmidt (genannt Schmidts Bauer). Nach langwierigen Verhandlungen wurde 1951 die St. Sebastian - Schützenbruderschaft als Nachfolgeorganisation der Schützengesellschaft Oeventrop anerkannt und ihr das beschlagnahmte Vermögen übertragen. Soviel zu den Vermögensverhältnissen der ersten Nachkriegsjahre.

Meine sehr verehrten Festgäste, liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder, wie ein roter Faden zieht sich durch die Geschichte unserer Bruderschaft die Sorge um die Erhaltung unserer Schützenhalle. Ging es beim damaligen Brudermeister Wilhelm Schmidt in den ersten Nachkriegsjahren darum, die bestehende Substanz zu erhalten, so lag bei unserem Schützenoberst Franz Röttger die Hauptaufgabe darin, mit den damaligen finanziellen Möglichkeiten die Halle größen- und austattungsmäßig den gestiegenen Anforderungen anzupassen und zu erweitern. 1956 wurde eine neue Küche und ein Speiseraum zur Straßenseite hin angebaut. Die Toiletten wurden unter Einbeziehung der alten Küche erweitert und modernisiert.

Aber schon sechs Jahre später - 1962 - zeigte sich, dass diese Baumaßnahme nicht ausreichte, um den gestiegenen Besucherzahlen unserer Schützenfeste gerecht zu werden. Eine grundlegende, bauliche Neugestaltung wurde in Angriff genommen. Sie verwandelte die Halle in eine kleine und eine große, bessere Ausschankstellen wurden errichtet und der Speiseraum wesentlich erweitert. Das Raumproblem schien durch diese Maßnahme auf Jahre hinaus gelöst.

Dem Nachfolger von Franz Röttger, Schützenoberst Alfons Pietz, war es vorbehalten, die Halle weiter zu modernisieren. Seit 1973 haben Schützenoberst Werner Weber und seine Mannschaft versucht, unserer Schützenhalle ein wohnliches Gepräge zu geben. Eine einmalige Gelegenheit wurde 1987 genutzt. Es standen Landesmittel in beachtlicher Höhe zur Verfügung, städtische Zuschüsse waren erhältlich und mit einer enormen Eigenleistung in Form von Arbeitsstunden und Eigenkapital wurde hier ein Begegnungszentrum geschaffen, das vielfachen Anforderungen gerecht wird. Die Küche wurde großzügig gestaltet und mit entsprechenden Geräten ausgestattet. Für unsere Schießgruppe wurde eine moderne und geräumige Schießanlage mit einem gemütlichen Vorraum eingerichtet. Die Toilettenanlagen wurden erweitert und den damaligen Verhältnissen angepaßt und die Theken wurden auf den neuesten Stand gebracht. Es war eine Baumaßnahme, von der man aus Überzeugung sagen konnte: Es hat sich gelohnt und durch die steigende Zahl der Hallenverpachtungen wurde dies im Nachhinein bestätigt. 1995 wurde die Stemann'sche Wiese gekauft, so dass unsere Schützenhalle mit ausreichendem Platz für Zapfenstreich und Festaufzüge umgeben ist. Auch der jetzige Vorstand weiß um seine Verantwortung für die Halle.
100 Jahre Schützenhalle Oeventrop

Es ist einmal interessant, meine lieben Zuhörer, zu erfahren, wozu unsere Schützenhalle in den vergangenen Jahren gebraucht und mißbraucht wurde.

Im Jahre 1871 wurde der Schützenhof als Lagerplatz an Unternehmen vermietet, die am damaligen Eisenbahnbau beteiligt waren.

1904 wurde auf Antrag der Feuerwehr und der Gemeinde auf 10 Jahre ein Vertrag abgeschlossen, der es der Feuerwehr erlaubte, den Hof als Übungsplatz zu benutzen. Die Miete betrug 30 Mark jährlich.

1913 erhielt der Turnverein "Germania Oeventrop" probeweise für ein Jahr die Erlaubnis seine Übungsabende bei schlechter Witterung auf der Halle abzuhalten. Hierfür war eine Entschädigung von 20 Mark zu zahlen.

Im ersten Weltkrieg diente die Schützenhalle als Strohlager der Chemischen Fabrik.

1918 wurde sie arg strapaziert, als aus Frankreich zurückkehrende Soldaten sie als Pferdestall benutzten.

Ein österreichischer SA-Sturm, 115 Mann stark, war 1936 für einige Monate auf der Halle einquartiert. Er hatte die Aufgabe, die enormen Waldschäden, die durch den Schneesturm im Frühjahr 1936 entstanden waren, aufzuarbeiten und zu beseitigen.

Über die Verwendung im zweiten Weltkrieg haben wir schon gehört.

Es waren unsere Kinder, die nach dem zweiten Weltkrieg einen neuen Anfang auf der Halle versuchten. Ein Teil der Halle war abgetrennt und diente Schwester Celsa und ihren 100 Schützlingen als Kindergarten. 1947 mußten sie dann dem ersten Schützenfest Platz machen.

Eine besondere Aufgabe fiel unserer Schützenhalle während der Renovierungen der Oeventroper Pfarrkirche zu. In dieser Zeit wurden hier Hl. Messen gelesen und Sakramente gespendet.

Heute ist die Schützenhalle aus dem gesellschaftlichen Leben der drei Dörfer nicht mehr wegzudenken. Neben Schützenfesten, Karnevalsveranstaltungen und Ausstellungen sind es vor allem die zahlreichen Familienfeste, wie Polterabende, Hochzeiten und Geburtstags­feiern, die dieses Begegnungszentrum unentbehrlich machen.

Es gibt aber auch noch anderes zu berichten. An einem Schützenfest, Ende der zwanziger Jahre war im Tanzkreis ein Schild angebracht mit dem Hinweis: Schieber und Tango verboten! Begründung: Diese Tänze seien unanständig! Als man dem Schützenhauptmann aber mitteilte, dass seine Töchter diese Tänze auch gerne tanzten, wurde das Schild gegen Abend abgenommen.

Schützenoberst Franz Röttger fürchtete einen besonderen Tanz. Den neuen Sambatanz. Nicht aus sittlich - moralischen Erwägungen, sondern mehr aus handwerklichen Gründen. Viele werden sich daran erinnern können, dass jedes Jahr Schützenfest an einer Stelle der Halle der Fußboden einbrach. Vier Bänke wurden dann um dieses Loch gestellt, zwei Festausschußmitglieder dabei und in der Nacht oder während des Schützenhochamtes mußte Stellmacher Bauerdick mit seinem Lehrbuben Fritz den Boden flicken. Abends brach er dann an einer anderen Stelle wieder ein.

Sehr geehrte Festgäste, liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder, nun haben wir diese Halle. Zuerst als offene Halle mit Lehmfußboden hat sie sich im Laufe ihrer 100jährigen Geschichte zu diesem Begegnungszentrum im Mittelpunkt unseres Dorfes entwickelt. Neben den erforderlichen Geldern, die teilweise durch die Mitglieder in Form von Bausteinen und Spenden aufgebracht wurden, neben Zuwendungen von Gemeinde, Stadt und Land, waren es aber auch die unzähligen Stunden, die als Eigenleistung an dieser Schützenhalle aufgebracht wurden. Namen hier zu nennen und Stunden aufzulisten wäre sicher unvollständig und würde auch den Rahmen dieses Vortrages sprengen. Doch einen Schützenbruder möchte ich uns allen ins Gedächtnis rufen, den bei der Arbeit an dieser Halle tödlich verunglückten - langjährigen Kompanieführer der Oeventroper Schützen­kompanie - Georg Rüther. Wir wollen hoffen und wünschen, daß sich so ein Unfall nicht wiederholen wird.

Dieses Fest am heutigen Abend sollte nicht nur eine Jubiläumsfeier sein, sondern auch ein Fest des Dankes. Dank sagen allen Schützenbrüdern, die sich für den Erhalt und den Ausbau unserer Halle eingesetzt haben. Es ist nicht selbstverständlich, meine lieben Zuhörer, dass sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten Männer zu Kompanie- und Bruderschafts­vorständen zusammengefunden haben, um ihre Ideen, ihre Kraft und ihre Zeit einzubringen zum Wohle unserer Bruderschaft.

Diese Schützenhalle, erbaut im Sauerländer Fachwerkstil, ist für alle Schützen, ob aus Glösingen, Oeventrop oder Dinschede, ein einendes Band und gemeinsame Verpflichtung, das erhaltene Erbe zu pflegen und zu bewahren. Und ich denke, jeder Schützenbruder, der eine mehr, der andere weniger, hat in irgendeiner Form geholfen, die Schützenhalle zu dem zu machen. was sie heute ist:

Des Dorfes Zier, der Schützen Stolz,
Symbol der Einigkeit und Treue.