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Kreisschützenfest in Oeventrop 1975

Nachdem das erste Kreisschützenfest des Kreisschützenbundes Arnsberg im Jahre 1955 in Oeventrop stattfand, rüstete sich die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 20 Jahre später erneut für die Ausrichtung des Kreisschützenfestes im Jahre 1975.
Hier finden Sie einige Auszüge zur Entstehungsgeschichte aus den Protokollbüchern der Bruderschaft, sowie den Schützenfestbericht, verfasst vom damaligen Geschäftsführer Willi Schmitz.

Vorgeschichte

In der Vorstandssitzung der Schützenbruderschaft vom 13. Dezember 1974, wurde der Antrag gestellt, sich für das Kreisschützenfest 1975 zu bewerben. Mit 9 – Jastimmen bei 4 Enthaltungen wurde diesem Antrag zugestimmt. Geschäftsführer Schmitz wurde beauftragt, die Bewerbungsschreiben sofort an den Kreisvorstand zu verschicken.

Der geschäftsführende Vorstand der Bruderschaft nahm am 15. März 1975 an der Kreisdeligiertentagung des Kreisschützenbundes in Müschede teil. Hier erhielt die Bruderschaft das Mandat das Kreisschützenfest 1975 auszurichten.

In den folgenden Wochen und Monaten begleitete die Organisation des Kreisschützenfestes von der Vergabe der Restauration bis zur Gestellung der Festmusik den Vorstand bei nahezu jeder Vorstandssitzung sowie zahlreichen weiteren Besprechungen.

In der Frühjahrsversammlung der Bruderschaft vom 27. April 1975 informierte Schützenoberst Werner Weber die anwesenden Schützenbrüder über den Stand der Vorbereitungen zum Kreisschützenfest. Da das benötigte Zelt aus Erwitte abgeholt werden musste, richtete er an die Lastwagenbesitzer die Bitte den Transport zu übernehmen. Bauunternehmer Johannes Kremer erklärte sich bereit das Zelt zu holen. Ebenso gaben Gerhard Kessler und Franz Kraas hierzu ihre Zustimmung.

Abschließend mahnte er die Schützenbrüder es sei die Pflicht eines jeden, seine ganze Kraft einzusetzen, um dem Kreisschützenfest den gewünschten Erfolg zu geben.


Bericht über das Kreisschützenfest des Kreisschützenbundes Arnsberg
vom 13.- 14. September 1975 in Oeventrop

Nach 4 Vorstandssitzungen, weiteren Besprechungen und Beratungen mit dem Kreisvorstand waren die Vorbereitungen zur Durchführung des Kreisschützenfestes abgeschlossen.

Die Oeventroper Bruderschaft im Festzug Zur Bildergalerie
Nach dem Empfang der Könige und Abordnungen aus dem Schützenkreis Arnsberg marschierte eine große Schützenschar unter die Buchen an der Vogelstange. Hier war wie bei dem ersten Kreisschützenfest vor genau 20 Jahren von der Kolpingfamilie ein Altar errichtet worden. Um diesen scharten sich die Schützen zum feierlichen Feldgottesdienst, der vom Präses des Sauerländer Schützenbundes, Pfarrer Alfons Wurm aus Winterberg gehalten wurde.

In der Festpredigt ging Pfarrer Wurm auf den Wahlspruch „Glaube – Sitte – Heimat“ ein. Er sagte unter anderem, wenn dieser Wahlspruch befolgt würde, sei ihm auch im Jahr 2000 um die Zukunft der Kirche und der Gesellschaft nicht bange.

Nach der Auslosung über die Reihenfolge beim Königsschießen, und den abgegebenen Ehrenschüssen, begann der Kampf um die Würde des Kreiskönigs. Nach dem 176. Schuss war es soweit. Architekt Werner Beringhoff aus Langscheid war Kreisschützenkönig.

Um 20.00 Uhr wurde in der Schützenhalle durch Kreisoberst Haake die feierliche Königsproklamation vorgenommen. Anschließend erklang auf dem Festplatz der Große Zapfenstreich. Bei Musik und Tanz feierten Gäste und Einheimische bis in die späte Nacht.

Nach dem Ständchen am Sonntagmorgen für den Kreisvorstand, und der Totenehrung auf dem Friedhof war bis 12.00 Uhr Konzert auf der Halle.

Um 13.00 Uhr war der Empfang der Bruderschaften und Vereine auf dem Sportplatz. Etwa 2.000 Schützen mit Königspaaren und Hofstatt nahmen Aufstellung. Nach der Begrüßung durch Kreisschützenoberst Haake und durch Bürgermeister Teriet marschieret der große Festzug unter dem Vorantritt von 20 Musikkapellen und Tambourkorps durch die drei Ortsteile. Beim Gasthof Dicke nahmen der Kreisvorstand, das Königspaar und die Ehrengäste den Vorbeimarsch ab.

Nach dem Rückmarsch zur Schützenhalle, schienen die Halle und das errichtete Zelt die Gäste nicht aufnehmen zu können. Bis in die späte Nacht feierten Gäste und Gastgeber in froher Runde. Nach zwei Tagen Kreisschützenfest haben die Gäste aus dem Schützenkreis Arnsberg sicher mit nach Hause genommen, das die Schützenbruderschaft St. Sebastianus Oeventrop ein guter Gastgeber war.