Zur Geschichte von Glösingen
Glösingen ist der größte von drei Ortsteilen des Ruhrdorfs Oeventrop. Es liegt ca. 60km östlich von Dortmund entfernt im Sauerland.
Auf Grund der räumlichen Lage ist Glösingen der Ortsteil, der sich nach dem zweiten Weltkrieg am meisten ausgedehnt hat. Noch um 1900 waren die am stärksten besiedelten Straßen in Glösingen Im Siepen, Mittelstraße (heute Zum Siepenbach), Kreisstraße (heute Glösinger Straße), Feldweg, Wunne, Filscheid, Haskert, Dickert und Oberglösingen.
Später wurden an den Talhängen großräumige Siedlungsgebiete erschlossen. So entstand in den 50er Jahren die sogenannte "Korea-Siedlung" oberhalb der Oberglösinger Straße. Etwas später siedelten viele Einwohner auf Müllers Berg, der "Mühlenberg-Siedlung".
Um noch mehr Wohnraum zu schaffen, wurde in den 70er Jahren auf den ehemaligen Wiesen der Familie Reiter die "Reiter-Siedlung" erschlossen und gebaut. Als bisher letzte große Erschließungsmaßnahme wurde das Glösinger Feld besiedelt. Es entstand dort die "Neger-Siedlung".
Die am weitesten vom Glösinger Ortskern angesiedelten Häuser gibt es allerdings schon seit 1834 auf dem Lattenberg. Die dortige Kolonie wurde gegründet, um der Wilddieberei und dem Holzdiebstahl Einhalt zu gebieten. Zu den ersten Siedlern gehörten der Holzschuhmacher Schürmann und der Schüsseldreher Vieth. Noch heute zieht es nicht nur die Glösinger in ihrer Freizeit zum Lattenberg.
Wie reizvoll die Umgebung Glösingens ist, wußten schon die Grafen von Arnsberg zu schätzen, die in der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts auf der Wasserburg ein Jagdschloß hatten.
Außer den o.g. Ansiedlungen wurden und werden in Glösingen immer noch weitere Baulücken geschlossen. Dies zieht naturgemäß eine Erhöhung der Einwohnerzahl mit sich, von der auch Gott sei Dank unsere Kompanie profitiert. Mit Stolz können wir über 750 Mitglieder nachweisen - und es werden sicher noch viele mehr...



